Freitag, 8. Dezember 2017

Leserbrief an die Siegener Zeitung



Leserbrief Leitartikel und  -kommentar vom Donnerstag, 07. Dez. 2017  Seite 1  („Trump fährt neuen Nahostkurs“ und „Gefährliches Zündeln“)


Wenig gehaltvolle Kritik am US- Präsidenten

Wieder einmal wurde die Gelegenheit verpasst, gehaltvolle Kritik an Donald Trump und dessen Außenpolitik zu formulieren und dabei den Leser mit dem nötigen fundierten Hintergrundwissen zu versorgen.  
Im  Leitartikel wird  z. B.  ohne Nennung irgendwelcher Belege der radikale Bruch des jetzigen US- Präsidenten  mit der jahrzehntelangen Nahostpolitik seines Landes behauptet.   
Die Faktenlage hingegen wird unterschlagen:  Es gibt einen Kongressbeschluss von 1995,  bis spätestens 1999 die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Seit 1999 haben die jeweils amtierenden Präsidenten unter teils fadenscheinigen Gründen halbjährlich, also ca. 35 Mal,  jeweils begründet, warum dieser verbindliche Kongressbeschluss  derzeit  nicht umgesetzt werden kann.
Zudem erklärten sowohl Präsident Bill Clinton (1992)  als auch Hillary Clinton  (1999, damals Senatorenanwärter) und Präsident Obama (2008, vor seiner Präsidentschaft), dass sie Jerusalem als Israels Hauptstadt sehen. Präsident Georg W. Bush kündigte im Jahr 2000 an, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. So weit zum behaupteten „radikalen Bruch“.
Der Leitkommentar macht es noch schlimmer und unterstellt dem derzeitigen US-Präsidenten „gefährliches Zündeln“, erklärt ihn gar zu einer „Gefahr für den Weltfrieden“. Auch für dieses vernichtende Urteil fehlt die stichhaltige Begründung. Fakt hingegen ist:  Herr Trump hat einfach Schluss damit gemacht, die überfällige Umsetzung des besagten Kongressbeschlusses immer wieder zu verhindern. Damit hält er eines seiner Wahlversprechen. Dass die in beiden Artikeln erwähnten  Politiker – allem voran Herr Gabriel-  gerade mit Letztgenanntem offensichtlich ihre Probleme haben, ist inhaltlich sicher kein Argument gegen die Nahost-Politik von Herrn Trump.
Von Schlagzeile, Leitartikel und -kommentar hätte ich folglich Handfesteres erwartet als die Wiedergabe von bzw. Identifikation mit bloßen Empörungsbekundungen, gängigen Nahost-Stereotypen und heraufbeschworenen Bedrohungsszenarien.    


Anlagen:
a )Russisches Außenministerium:  http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/2717182
b )Barak Obama 2008:  https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=91150432
c)Twitteraccount von Donald Trump: Im Video zu sehen und zu hören: Verlautbarungen von  Georg W. Bush, Bill Clinton, Barak Obama und Donald Trump:  https://twitter.com/realDonaldTrump/status/939006911629869056

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Jerusalem ist Israels Hauptstadt: der amerikanische Präsident punktet mit einer Selbstverständlichkeit!

Jeder souveräne Staat bestimmt selbst, welches seine Hauptstadt ist. Dies anzuerkennen, und nicht darauf zu beharren, dass etwa Bonn nach wie vor die deutsche Bundeshauptstadt ist, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Man müsste im Grunde Herrn Trump dafür nicht loben, ginge es nicht um den jüdischen Staat und wären die Positionen der EU und auch der von Deutschland nicht so total daneben.
Man dürfe Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen und auch nicht die diplomatischen Vertretungen dorthin verlegen, weil das den endgültigen Status vorwegnähme, der erst das Ergebnis von erfolgreichen und zum Abschluss gebrachten Friedensverhandlungen ist.
Doch genau dadurch, dass man sich dermaßen positioniert, tut man genau das gleiche.
Herr Trump ist ein Held, und das liegt nicht an Qualitäten, die er besäße, sondern daran, dass die völlig verkorkste Haltung von u. a. der EU und Deutschland für einen scharfen Kontrast sorgen und den amerikanischen Präsidenten in ein positives Licht rücken. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet diejenigen, die ihn so scharf kritisieren, jetzt Werbung für diesen Mann machen?

Donnerstag, 27. Juli 2017

SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!



Auch in der derzeitigen Lage,
was das Aufrufe
von der terroristischen Hamas
und
der semi-terroristischen Fatah
zum sog. "Tag des Zorns" in Jerusalem betrifft,
erklären wir
unsere
grundsätzliche
und
ungebrochene
Solidarität
mit dem jüdischen Staat.
ES LEBE ISRAEL!

Samstag, 24. September 2016

AKTION EINES UNSERER BEKANNTEN, LWM:



Sehr geehrte Frau Ministerin Wanka,

In Gesprächen mit Freunden wurde folgende Feststellung: vehement wiederholt:
„Wir haben im Internet gelesen, dass in deutschen Schulbüchern die
Verfasser von Texten über den Konflikt zwischen Israel und
palästinensischen Arabern einseitig zugunsten der palästinensischen Araber Partei nehmen.“

Nach eigenen Recherchen im Internet zu diesem Thema fand ich diesen Eindruck signifikant bestätigt. Die Autoren dieser Schulbuchbeiträge arbeiten mit Gewissheit kaum außerhalb eines festgelegten thematischen Rahmens. Ich denke da nur an die Schulbuchkommission. Als
Nebenergebnis fand ich in weiteren Nachrichten zu diesem Komplex,
dass Schulbücher im Gazastreifen Aussagen enthalten, Juden seien ungläubige Verbrecher, die die Weltherrschaft anstrebten. Israel, müsse wegen des Unrechts, das sie den Arabern angetan hätten, vernichtet werden, die Juden ins Meer geworfen. Diese Bücher werden nach meinen Informationen direkt oder indirekt – aus EU-Mitteln, damit auch aus deutschen - bezahlt. Diese Feststellung wird durch zurückliegende und neuere Berichte z. B. in „Die Welt“, „Spiegel online“ und anderen bestätigt.

Derartiges deckt sich mit dem Selbstbild der Palästinenser, z. B.
Leugnung und Ablehnung des UNO Teilungsplan von 1948 für Palästina, daraus resultiert das feste Bild: Israel sei illegitim. Leugnung der arabischen rassistischen Rolle in Palästina spätestens seit 1920.

Inhalte deutscher Schulbücher und ihre Verfasser folgen dieser, meiner Meinung nach, gefestigten antiisraelischen Grundlinie der Politik arabischer Staaten. Ich erspare Ihnen und mir die Darstellung weiterer Suchergebnisse. Ich stelle fest, in deutschen Schulbüchern der großen Schulbuchverlage werden deutlich antisemitische, antiisraelische
Inhalte, pädagogische Aufbereitungen, Erzählungen zur einseitigen
Haltung, ja Hass, gegen Israel eindeutig und mit beträchtlicher Intensität vermittelt. Das sind meine eigenen Feststellungen. Sie decken sich mit den Veröffentlichungen im Anhang.

Der Holocaust wird zwar erwähnt, allerdings gern im Zusammenhang mit Juden als Opfer. Feststellung: Juden als Opfer sind den Verfassern der aufgeführten Literatur für deutsche Schüler genehm, als lebende Vertreter der einzigen Demokratie in Middle East nicht. Da sind sie
ausschließlich Feind der „unterdrückten“ Palästinenser. Gegen diesen
staatlich geförderten Antisemitismus im modernen Deutschland nach 1990 verblasst die antizionistische, antiisraelische, antisemitische Politik der DDR-Führung zur Nebensächlichkeit. Ihr Haus ist für Grundsatzfragen der Lehrinhalte deutscher Schulbücher verantwortlich.

Ich frage Sie: Wann wird das abgestellt? Dieser Missstand ist nicht durch Lehrmittel- und Meinungsfreiheit gedeckt. Wann wird die Finanzierung israelfeindlicher Inhalte in Schulbüchern der Westbank und des Gazastreifens beendet?

Obwohl Sie mir nicht unmittelbar Rechenschaft schuldig sind, interessiert mich Ihre Meinung zu den aufgeführten Missständen.

Die Auswirkungen dieser einseitigen Lehrmeinung sind jetzt schon
sichtbar: In Deutschland dürfen deutsche Demonstranten, die nicht zum rechten Spektrum gerechnet werden, gemeinsam mit palästinensischen Arabern ungestraft „Hamas, Hamas! Juden ins Gas“! rufen, siehe Ereignisse in Wuppertal und Berlin-Neukölln, und dort nicht nur dort allein. Auch dazu bitte ich Sie um Stellungnahme.

Ich bitte Sie herzlich: Machen sie dieser Fehlentwicklung wenigstens in Ihrem Verantwortungsbereich ein Ende. Immerhin hat die deutsche Bundeskanzlerin in der Knesset erklärt, die Verteidigung Israels sei deutsche Staatsraison.

Mit freundlichen Grüßen
LWM

Mittwoch, 27. Juli 2016

Das Israelbild in deutschen Schulbüchern

Teil1:

Teil2:

Teil 3: