Sonntag, 13. Mai 2018

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Freitag, 22. Dezember 2017

Prof. Wolffsohn über den "Judenhass-Import-Weltmeister"

Selbst wenn man Herrn Wolffsohn nicht bei allen Dingen und jeder Wortwahl beipflichten wird, so macht doch das von ihm gezeichnete Bild nachdenklich:

Freitag, 8. Dezember 2017

Leserbrief an die Siegener Zeitung


++UPDATE vom 14. 12.2017: 
Was die Siegener Zeitung "weg kürzt" (Rotmarkiertes) ist ganz bemerkenswert.
Zudem wurde aus "Leitartikel" * bei der Siegener Zeitung "SZ-Kommentar"!
  So könnte der Leser auf die falsche Fährte kommen, es sei inhaltlich lediglich der Kommentar kritisiert worden, was nicht zutreffend ist.  



Leserbrief Leitartikel und  -kommentar vom Donnerstag, 07. Dez. 2017  Seite 1  („Trump fährt neuen Nahostkurs“ und „Gefährliches Zündeln“)


Wenig gehaltvolle Kritik am US- Präsidenten

Wieder einmal wurde die Gelegenheit verpasst, gehaltvolle Kritik an Donald Trump und dessen Außenpolitik zu formulieren und dabei den Leser mit dem nötigen fundierten Hintergrundwissen zu versorgen.  
Im  Leitartikel* wird  z. B.  ohne Nennung irgendwelcher Belege der radikale Bruch des jetzigen US- Präsidenten  mit der jahrzehntelangen Nahostpolitik seines Landes behauptet.   
Die Faktenlage hingegen wird unterschlagen:  Es gibt einen Kongressbeschluss von 1995,  bis spätestens 1999 die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Seit 1999 haben die jeweils amtierenden Präsidenten unter teils fadenscheinigen Gründen halbjährlich, also ca. 35 Mal,  jeweils begründet, warum dieser verbindliche Kongressbeschluss  derzeit  nicht umgesetzt werden kann.
Zudem erklärten sowohl Präsident Bill Clinton (1992)  als auch Hillary Clinton  (1999, damals Senatorenanwärter) und Präsident Obama (2008, vor seiner Präsidentschaft), dass sie Jerusalem als Israels Hauptstadt sehen. Präsident Georg W. Bush kündigte im Jahr 2000 an, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. So weit zum behaupteten „radikalen Bruch“.
Der Leitkommentar macht es noch schlimmer und unterstellt dem derzeitigen US-Präsidenten „gefährliches Zündeln“, erklärt ihn gar zu einer „Gefahr für den Weltfrieden“. Auch für dieses vernichtende Urteil fehlt die stichhaltige Begründung. Fakt hingegen ist:  Herr Trump hat einfach Schluss damit gemacht, die überfällige Umsetzung des besagten Kongressbeschlusses immer wieder zu verhindern. Damit hält er eines seiner Wahlversprechen. Dass die in beiden Artikeln erwähnten  Politiker – allem voran Herr Gabriel-  gerade mit Letztgenanntem offensichtlich ihre Probleme haben, ist inhaltlich sicher kein Argument gegen die Nahost-Politik von Herrn Trump.
Von Schlagzeile, Leitartikel und -kommentar hätte ich folglich Handfesteres erwartet als die Wiedergabe von bzw. Identifikation mit bloßen Empörungsbekundungen, gängigen Nahost-Stereotypen und heraufbeschworenen Bedrohungsszenarien.
   


Anlagen:
a )Russisches Außenministerium:  http://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/2717182
b )Barak Obama 2008:  https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=91150432
c)Twitteraccount von Donald Trump: Im Video zu sehen und zu hören: Verlautbarungen von  Georg W. Bush, Bill Clinton, Barak Obama und Donald Trump:  https://twitter.com/realDonaldTrump/status/939006911629869056

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Jerusalem ist Israels Hauptstadt: der amerikanische Präsident punktet mit einer Selbstverständlichkeit!

Jeder souveräne Staat bestimmt selbst, welches seine Hauptstadt ist. Dies anzuerkennen, und nicht darauf zu beharren, dass etwa Bonn nach wie vor die deutsche Bundeshauptstadt ist, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Man müsste im Grunde Herrn Trump dafür nicht loben, ginge es nicht um den jüdischen Staat und wären die Positionen der EU und auch der von Deutschland nicht so total daneben.
Man dürfe Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen und auch nicht die diplomatischen Vertretungen dorthin verlegen, weil das den endgültigen Status vorwegnähme, der erst das Ergebnis von erfolgreichen und zum Abschluss gebrachten Friedensverhandlungen ist.
Doch genau dadurch, dass man sich dermaßen positioniert, tut man genau das gleiche.
Herr Trump ist ein Held, und das liegt nicht an Qualitäten, die er besäße, sondern daran, dass die völlig verkorkste Haltung von u. a. der EU und Deutschland für einen scharfen Kontrast sorgen und den amerikanischen Präsidenten in ein positives Licht rücken. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet diejenigen, die ihn so scharf kritisieren, jetzt Werbung für diesen Mann machen?