Donnerstag, 15. Juni 2017

Wir erlauben uns, auf folgende sehr zu empfehlende Veranstaltung mit Dr. Stephan Grigat hinzuweisen:

Der Antisemitismus der Ajatollahs Holocaustleugnung und  Israelhass im heutigen Iran

Referent: Dr. Stephan Grigat, Gastprofessor für Israel Studien am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam
Termin: Dienstag, 13. Juli 2017, 19 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Ev. Martini-Kirchengemeinde Siegen, St.-Johann-Str. 7, Siegen

Die Veranstaltung ist  lt. oben verlinkten Webseite kosten- und anmeldefrei.

Samstag, 24. September 2016

AKTION EINES UNSERER BEKANNTEN, LWM:



Sehr geehrte Frau Ministerin Wanka,

In Gesprächen mit Freunden wurde folgende Feststellung: vehement wiederholt:
„Wir haben im Internet gelesen, dass in deutschen Schulbüchern die
Verfasser von Texten über den Konflikt zwischen Israel und
palästinensischen Arabern einseitig zugunsten der palästinensischen Araber Partei nehmen.“

Nach eigenen Recherchen im Internet zu diesem Thema fand ich diesen Eindruck signifikant bestätigt. Die Autoren dieser Schulbuchbeiträge arbeiten mit Gewissheit kaum außerhalb eines festgelegten thematischen Rahmens. Ich denke da nur an die Schulbuchkommission. Als
Nebenergebnis fand ich in weiteren Nachrichten zu diesem Komplex,
dass Schulbücher im Gazastreifen Aussagen enthalten, Juden seien ungläubige Verbrecher, die die Weltherrschaft anstrebten. Israel, müsse wegen des Unrechts, das sie den Arabern angetan hätten, vernichtet werden, die Juden ins Meer geworfen. Diese Bücher werden nach meinen Informationen direkt oder indirekt – aus EU-Mitteln, damit auch aus deutschen - bezahlt. Diese Feststellung wird durch zurückliegende und neuere Berichte z. B. in „Die Welt“, „Spiegel online“ und anderen bestätigt.

Derartiges deckt sich mit dem Selbstbild der Palästinenser, z. B.
Leugnung und Ablehnung des UNO Teilungsplan von 1948 für Palästina, daraus resultiert das feste Bild: Israel sei illegitim. Leugnung der arabischen rassistischen Rolle in Palästina spätestens seit 1920.

Inhalte deutscher Schulbücher und ihre Verfasser folgen dieser, meiner Meinung nach, gefestigten antiisraelischen Grundlinie der Politik arabischer Staaten. Ich erspare Ihnen und mir die Darstellung weiterer Suchergebnisse. Ich stelle fest, in deutschen Schulbüchern der großen Schulbuchverlage werden deutlich antisemitische, antiisraelische
Inhalte, pädagogische Aufbereitungen, Erzählungen zur einseitigen
Haltung, ja Hass, gegen Israel eindeutig und mit beträchtlicher Intensität vermittelt. Das sind meine eigenen Feststellungen. Sie decken sich mit den Veröffentlichungen im Anhang.

Der Holocaust wird zwar erwähnt, allerdings gern im Zusammenhang mit Juden als Opfer. Feststellung: Juden als Opfer sind den Verfassern der aufgeführten Literatur für deutsche Schüler genehm, als lebende Vertreter der einzigen Demokratie in Middle East nicht. Da sind sie
ausschließlich Feind der „unterdrückten“ Palästinenser. Gegen diesen
staatlich geförderten Antisemitismus im modernen Deutschland nach 1990 verblasst die antizionistische, antiisraelische, antisemitische Politik der DDR-Führung zur Nebensächlichkeit. Ihr Haus ist für Grundsatzfragen der Lehrinhalte deutscher Schulbücher verantwortlich.

Ich frage Sie: Wann wird das abgestellt? Dieser Missstand ist nicht durch Lehrmittel- und Meinungsfreiheit gedeckt. Wann wird die Finanzierung israelfeindlicher Inhalte in Schulbüchern der Westbank und des Gazastreifens beendet?

Obwohl Sie mir nicht unmittelbar Rechenschaft schuldig sind, interessiert mich Ihre Meinung zu den aufgeführten Missständen.

Die Auswirkungen dieser einseitigen Lehrmeinung sind jetzt schon
sichtbar: In Deutschland dürfen deutsche Demonstranten, die nicht zum rechten Spektrum gerechnet werden, gemeinsam mit palästinensischen Arabern ungestraft „Hamas, Hamas! Juden ins Gas“! rufen, siehe Ereignisse in Wuppertal und Berlin-Neukölln, und dort nicht nur dort allein. Auch dazu bitte ich Sie um Stellungnahme.

Ich bitte Sie herzlich: Machen sie dieser Fehlentwicklung wenigstens in Ihrem Verantwortungsbereich ein Ende. Immerhin hat die deutsche Bundeskanzlerin in der Knesset erklärt, die Verteidigung Israels sei deutsche Staatsraison.

Mit freundlichen Grüßen
LWM

Mittwoch, 27. Juli 2016

Das Israelbild in deutschen Schulbüchern

Teil1:

Teil2:

Teil 3:

Montag, 25. Juli 2016

Update zu einer Anfrage eines unserer Mitglieder an die Europa-Abgeordneten unseres Region, Frau Birgit Sippel und Herrn Dr. Peter Liese.

Am 02. Juli 2016 erging eine Anfrage eines unserer Mitglieder an die Europa-Abgeordneten unseres Region, Frau Birgit Sippel und Herrn Dr. Peter Liese.
Die Anfrage betraf die Vorgänge vom  23. Juni im Europaparlament. Dort hatte Machmud Abbas behauptet, dass jüdische Rabbiner zur Vergiftung von Brunnen im Nahen Osten aufgerufen hätten.
Am Ende seiner Rede hatten fast alle anwesenden Parlamentarier mit "standing ovations" auf die Ausführungen von Herrn Abbas reagiert.

Frau Sippel (SPD) hat bislang auf die Anfrage noch gar nicht reagiert, Herr Liese reagierte vor einigen Tagen zunächst mit einer Empfangsbestätigung der Email und heute mit Ausführungen, die wir für bemerkenswert halten.

Herr Dr. Liese hat demnach nicht die ganze Rede verfolgen können, sei aber weder  am Schluss der Rede aufgestanden noch habe er applaudiert, weil ihm einige (andere) Äußerungen von Abbas negativ aufgestoßen seien.

Herrn Dr. Liese wurde zudem von seinen Kollegen berichtet, dass die umstrittene Passage mit der Brunnenvergiftung in der deutschen Übersetzung wohl nicht "eindeutig ankam".
Diesen Punkt halten wir insofern für bemerkenswert, da ohnehin seit Jahren zu beobachten ist, dass Verlautbarungen - wie schon zu Zeiten von Herrn Arafat- seitens der PA und von Herrn Abbas auf arabisch zum Teil anders lauten als in Englisch.

Wir würden es insofern in diesem Zusammenhang  für äußerst beunruhigend halten, wenn nun auch der Übersetzungsservice für die EU-Parlamentarier dafür gesorgt hätte, dass ausgerechnet die skandalöse Passage nicht korrekt ins Deutsche übersetzt worden sein sollte.
Selbstverständlich könnte es sich auch um einen technischen Defekt gehandelt haben, der verunmöglichte, dass ausgerechnet diese "umstrittene Passage" korrekt in die Ohren der deutschen EU-Parlamentarier ankam. Dass eine Übersetzung nicht eindeutig "ankommt", wirft insofern erst einmal mehr Fragen auf, als dass es Antworten bieten würde.

Festzuhalten bleibt aber, dass Herr Liese Herrn Abbas nicht beklatscht hat, und das ist sicher einmal eine gute Nachricht.

Andererseits ist uns bislang aber auch keine Initiative (von EU-Parlamentariern) bekannt, die darauf dringen würde, diesen Riesenskandal, der am 23. Juni im EU-Parlament vonstatten ging, noch einmal dort kritisch zur Sprache zu bringen.

Es bleibt bei dem negativen Gesamtbild, dass EU-Parlamentarier eine Rede erst beklatscht und später durch Martin Schulz gelobt haben, die an besagter Stelle eindeutig antisemitisch war und an anderen Stellen zumindest dazu führte, dass  Herrn Dr. Liese die Ausführungen von Herrn Abbas negativ aufstießen.



Dienstag, 12. Juli 2016

Update: Anfrage an die beiden Europa-Ageordneten Birgit Sippel (SPD) und Peter Liese (CDU) blieben bislang ohne jede Reaktion

++update 13.07.: zwischenzeitlich ist eine Empfangsbestätigung aus dem Büro von Herrn Liese eingegangen
Am 02. Juli 2016 erging eine
Anfrage eines unserer Mitglieder an die Europaabgeordneten unserer Region,  Frau Birgit Sippel (SPD) und Herrn Peter Liese (CDU).
Bedauerlicherweise haben beide bislang auf diese Anfrage noch nicht reagiert.
Wir fragen uns: Liegt das Ausbleiben einer Reaktion an der Ferienzeit, liegt es etwa an der großen Distanz zwischen der Region Siegen-Wittgenstein zu Brüssel oder erscheint die Thematik als so tiefgreifend, dass man noch um eine passende Antwort ringt?